So einfach geht's.
Faserit lässt sich leicht und angenehm auf den vorbereiteten Untergrund auftragen. Die Oberflächen können ohne Hast mit den unterschiedlichsten Werkzeugen wie Traufel, Spachtel, Besen oder Schwamm bearbeitet werden, bis die gewünschte Struktur erreicht ist. Verschmutzungen auf angrenzenden Bauteilen können problemlos mit Wasser entfernt werden.
Auf Grund seiner langen «offenen» Verarbeitungszeit, seines natürlichen Weiss ohne synthetische optische Aufheller, seines pH-Werts von 8 und der Abwesenheit von Titandioxid, ist Faserit einfach und angenehm anzuwenden.
Vorraussetzungen
Die Qualität der Untergründe und die richtige Vorbereitung sind von entscheidender Bedeutung für das Gelingen der Oberfläche. Die Voraussetzungen für Faserit Beläge sind nach gültigen SIA Normen ausgeführte, tragfeste, rissfreie und gut verdichtete Untergründe. Der Untergrund muss fest, trocken, feingriffig und tragfähig sein, frei von Zementschlämme, losen und mürben Teilen sowie trennend wirkenden Substanzen wie Öl, Fett, Gummiabrieb, Anstrichresten oder ähnlichem. Geeignete Untergründe sind z.B. mineralische Kalk- und Zementputze, Gipskarton-, Gipsfaser- und Zementfaserplatten.
Abgezogene Putze, Qualitätsstufe 3
Gipsbauplatten mindestens Qualitätsstufe 2
Vorbehandlung
Je besser der Untergrund, desto feiner das Ergebnis. Der Faserit Weichfaserputz schwindet (Volumenverringerung) durch Trocknung, Abkühlung oder physikalische Umbauprozesse im Material. Faserit ist somit nicht geeignet, um Mängel im Untergrund auszugleichen.
Fugen nur mit Gitterstreifen und nicht mit Glasvlies verspachteln.
Alle Untergründe müssen eine ausreichende, gleichmässige Saugfähigkeit oder Griffigkeit aufweisen. Als Vorbereitung werden die Untergründe mit Putzgrund am Vortag satt vorgestrichen. Die Trocknungszeit beträgt je nach Oberfläche 4-12 Stunden.
Auftragen
Der Weichfaserputz wird mit einer Edelstahlglättekelle 2-5mm dick auf die vorgrundierte Fläche aufgetragen. Die Oberfläche bleibt immer leicht wellig.
Verteilen
Optional kann mit einer Zahnkelle das überschüssig aufgetragene Material gleichmässig verteilt werden.
Nacharbeiten
Auf Grund der langen, offenen Verarbeitungszeit kann mit einer Kunststoffglättekelle fein nachgeglättet werden. Die Kunststoffkelle eignet sich zur Nachbearbeitung, jedoch nicht zum ersten Auftrag von Faserit, da die Spachtelfläche sonst verkratzt.
Zweite Schicht
Je nach gewünschter Oberfläche ist Faserit ein- oder zweilagig anwendbar. Qualitativ anspruchsvollere Oberflächen erfordern zwei Putzlagen.
Erst nach vollständiger Austrocknung der ersten Schicht, kann die zweite Schicht (1 – 2 mm) aufgetragen werden. Bei der zweiten Spachtelung verkürzt sich die Verarbeitungszeit.
Die Welt von Faserit
Das Produkt
Faserit ist ein traditioneller, rein natürlicher und einfach anwendbarer Weichwandbelag auf Holzbasis.
Einsatz
Faserit kann in allen Wohn-, Arbeits- und Aufenthaltsräumen eingesetzt werden – im eigenen Zuhause, im Büro, Hotel oder in öffentlichen Gebäuden.